JHV 2018 Jagdg.



Jagdgenossenschaft gut aufgestellt

 

Heuer keine Anschaffungen geplant

 

Am 12.02.2018 fand die alljährliche Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft statt.

Im Jahresrückblick dankte der Vorsitzende Albert Rominger der Gemeinde (vertreten durch Bürgermeister Spindler) für die bisherige gute Zusammenarbeit und für die Bezuschussung des verbrauchten Schotters. Im letzten Jahr wurden insgesamt 246 t Schotter auf verschiedene Feldwege ausgebracht.

 

Probleme wegen des in letzter Zeit häufiger auftretenden Hochwassers oberhalb der Mühle wurden mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes mehrfach besprochen. Obwohl das Flussbett ständig „nach oben“ wandert und dadurch schon ab ca. 10 ml Niederschlag ein Überfluten angrenzender Felder jährlich mehrfach stattfindet, darf das Wasserwirtschaftsamt das Flussbett angeblich nicht ausbaggern, da bei der letzten Laber-Begutachtung ein Vorkommen der Flussmuschel kartiert wurde und diese streng geschützt ist. Es sollen heuer jedoch die beiden Problemstellen mit Flussbausteinen „repariert“ werden, so dass ein Herauslaufen des Wassers aus dem Flussbett zumindest etwas eingedämmt wird.

 

Im letzten Jagdjahr waren Schäden durch Wildschweine nur vereinzelt zu verzeichnen. Probleme bereitete der abgestellte Bus eines Spargelbauers, denn dieser „blockierte“ über Monate landwirtschaftliche Fahrzeuge in der Nähe der Sandgrube. Ein Vorbeifahren von Fahrzeugen mit Anhänger oder Spritze war kaum möglich, da dieser Bus am Rand der Gemeindestraße Richtung Wasserreserve parkte. Herr Rominger bat den Bürgermeister, dass die Gemeinde den Betreffenden darauf hinweisen solle, künftig für einen verkehrsgerechten Stellplatz seines Busses zu sorgen, z. B. in Form einer aufgeschotterten Parkbucht in seinem Feld. Außerdem wäre ein Hinweis auf mehr Umweltbewusstsein seiner Arbeiter sinnvoll, da verwendete Plastik-Planen und Essensabfälle oft in angrenzenden Flächen einfach „entsorgt“ wurden.

 

Herr Rominger wies darauf hin, dass heuer wieder ein Waldgutachten erstellt wird und bedankt sich bei Reinhard Seebauer für die tatkräftige Unterstützung bei der Wartung aller Maschinen.

 

Herr Findl verlas den Kassenbericht. Dieser wurde geprüft und für ordnungsgemäß befunden. Finanziell steht die Jagdgenossenschaft auf gesunden Beinen.

 

Geplante Arbeiten sind heuer das Aufschottern verschiedener Wege sowie das Abhobeln der Grasnarben verschiedener Bankette, da diese teilweise weit in Wege hineinragen. Außerdem wird der Pflegeverband heuer die Äste entlang der Teerstraße zum Scharing ausschneiden. Ein Ausbaggern von Gräben soll je nach Bedarf erfolgen.

 

Im Tagesordnungspunkt Sonstiges berichtete der Vorsitzende von der Vorführung eines Holzspaltautomaten im Januar 2018. Dieser kostet ca. 20.000 € und ist somit für die Jagdgenossenschaft nicht finanzierbar.

Herr Rominger erklärte, dass der Bagger reparaturbedürftig sei und man einen Mechaniker benötige. Da niemand einen solchen wusste, erklärte sich Herr Seebauer bereit, eine Begutachtung in seiner Werkstatt durchführen zu lassen.

 

Bürgermeister Spindler wies darauf hin, dass heuer nach der Getreideernte die Grasnarben verschiedener Bankette an einzelnen Gemeindestraßen entfernt und ausgebessert werden. Die Grundstückseigentümer betreffender Flächen können diese in eine Pflugfurche im Feld aufnehmen oder selbst abfahren.

 

Als Termin für das Jagdessen wurde der 25. März festgelegt. Maschinelle Anschaffungen entfallen heuer.

 

Beitrag vom 18.02.2018

 




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