5. Tag des offenen Dorfes
"Führungen in Haidenkofen"
Eineinhalbstündiger Rundgang
Ca. 140 Besucher nahmen am Sonntagnachmittag an den beiden Führungen durch das Golddorf teil. Nachdem sich an den vergangenen zwei Wochenenden zahlreiche Interessierte das Dorf anschauten, entschlossen sich die Verantwortlichen zu dieser Aktion. So konnten die Gäste auch die Gärten und Höfe des Ortes besichtigen.
Eva Gerl erklärte bei der Begrüßung, dass der Wettbewerb früher ein reiner Blumenschönheitswettbewerb war und erst seit 2005 mit dem Zusatz "Unser Dorf hat Zukunft" ergänzt wurde. Dadurch seien die Ansprüche und Anforderungen an die teilnehmenden Dörfer erheblich gestiegen. Sie informierte auch, nach welchen fünf Kriterien die Punktevergabe erfolgte und wie Haidenkofen den Anforderungen gerecht wurde. An einigen Orten waren auch Vorher– Nachherbilder aufgestellt und im Bushhäuschen fand eine kleine Bilderausstellung statt. Auch der ehemalige Landgasthof, der vorbildlich renoviert wurde, und der Wirtsgarten wurden den Besuchern gezeigt.
Mesnerin Elisabeth Spitzer erzählte Wissenswertes über die Kirche. Fritz Bergmüller stellte das Feuerwehrhaus und den Weiher vor und Albert Rominger den Stadel der Jagdgenossenschaft. Zum Abschluss informierte Michael Lück die Besucher über das frisch renovierte Vereinshaisl sowie über die Aktivitäten der Vereine.
Die Einladung zu Kaffee und Kuchen, gebacken von den Frauen, nahmen die Besucher gerne an. Lange unterhielten sich die Gäste noch angeregt mit den Dorfbewohnern, und oft konnte man hören, dass die Besucher ihre Wurzeln in Haidenkofen hatten und diese Gelegenheit nutzten, um das Dorf mal wieder zu sehen.


Bericht vom 20.07.2009