Die Fahnenparade 2013



Auftakt verlief vielversprechend

  

Der Geburtstag wirft seine Schatten voraus

 

 

Der inoffizielle Festauftakt des 125-jährigen Gründungsfestes der Feuerwehr Haidenkofen mit einer "Fahnenparade" dürfte wohl in ganz Bayern, und eventuell darüber hinaus, einmalig gewesen sein. Vor 15 Jahren, beim 110-jährigen Gründungsfest im Jahre 1998 entstand aus einer spontanen Laune diese Idee, die damals zu einem tollen Erfolg wurde. Auch am Vorabend des erneuten Jubiläums wollten die Verantwortlichen an diese Tradition anknüpfen.

 

Um 19:00 Uhr trafen sich hierzu der Festausschuss sowie weitere Mitglieder der Wehr (noch in Arbeitskleidung) vor dem Vereinshaisl, um sämtliche Fahnen im Dorf für das am nächsten Tag beginnende Fest zu hissen und damit das Festwochenende einzuläuten. Die Begrüßung nahm Vorstand Fritz Bergmüller vor, der dabei die insgesamt 20 aufzuhängenden Fahnen an die „Fahnenträger“ verteilte.

 

Die Regie dieses dreistündigen Spektakels übernahm Festleiter Ludwig Hierlmeier jun., und man marschierte gemeinsam in Begleitung von Musiker Ludwig Grünner zum ersten Fahnenmast.

 

Mit besonderer Würde wurde sogleich die erste Fahne, vor der Filialkirche St. Ägidius mit den notwendigen Ehren aufgezogen. Dann ging es weiter zum Festplatz und hier erfolgte das Aufziehen der Deutschlandfahne, wobei Ludwig Grünner die Nationalhymne spielte, die man auch geschlossen mitsang. Und so ging es weiter durch das gesamte Dorf zu den Anwesen Kiener und Lehner, zum FF-Gerätehaus und im Anschluss zu den Anwesen Hierhammer, Bergmüller, Lück, Rominger, Findl, Anna Schindler, Hans Schindler, Wild, Seebauer, Vannauer und dann - schon bei Einbruch der Dunkelheit - noch zur Hierlmeier-Mühle. Mittlerweile hatten sich ca. 50 Dorfbewohner in den Zug eingereiht, angefangen beim knapp vier Monate alten Dominik Kiener, über die vierjährige Paula Lehner bis hin zur 86-jährigen Schindler-Oma.

 

Im Hierlmeier Hof hisste man gleich zwei Fahnen beim Hofeingang sowie zwei weitere Bayernfahnen links und rechts vom Altar, denn in diesem Hofe sollte am Samstag der Festgottesdienst stattfinden. Bei Regen würde Pfarrer Erwin Gietl den Gottesdienst in der Festhalle zelebrieren. Nach einer kurzen Ansprache von Festleiter Hierlmeier marschierte man geschlossen zurück zum Festplatz um kurz nach 22:00 Uhr die 20. und gleichzeitig auch letzte Fahne aufzuziehen. Dieses Mal eine Bayernfahne. Hier vor dem Feststadel sangen die Haidenkofener Patrioten zum Abschluss auch noch die Bayernhymne lautstark und feierlich mit.

 

Dabei war diese Fahnenparade gar keine so leichte „Arbeit“, wie es scheint, wenn man diese Zeilen liest. Denn bei allen Hofstellen warteten die Besitzer mit je einem oder zwei Kästen Bier bzw. einer Runde Schnaps. Zudem gab es auch noch so manche Stärkungen in Form von kleinen Brotzeiten und Süßigkeiten. Auch an diesem Abend bewiesen die Haidenkofener, dass sie nicht nur gut im Feiern sind, sondern auch sehr trinkfest.

 

Nach dem Hissen der letzten Fahne beim Vereinshaisl erklärten Festleiter Ludwig Hierlmeier jun. und Vorstand Fritz Bergmüller nach dreistündigem Verlauf die Fahnenparade offiziell für beendet. Dabei spielte auch Musiker Ludwig Grünner, der diese gesamte Fahnentour musikalisch begleitet hatte, die letzten Musikstücke.

 

Doch etliche Unentwegte begaben sich noch längst nicht nach Hause. Vielmehr feierten sie in dem wohlig warmen Barzelt weiter. Somit wurde die Bar auch offiziell eröffnet und einige der Gäste begaben sich erst zu fortgeschrittener Stunde bzw. „early in the morning“ nach Hause, um dann aber gleich wieder, nach einer kurzen Nacht, am Freitag um 8:00 Uhr die letzten Vorbereitungsarbeiten zu erledigen. Was sich sonst am ersten Abend so alles abgespielt hat, vom Männerstrip bis zum Fahrradsturz wissen nur Eingeweihte und wird in diesem Bericht natürlich nicht erzählt.

 

Beitrag vom 25.05.2013

 Fahnenparade Mai/2015

 

 

 Bild rechts unten anklicken

 

 




Aktuelles:




1-10 von 61  vor

Seite generiert in 0.019764 Sekunden (cached:0)