Maiandacht 2017



Gelungenes Marienlob

 

„Pfatterer Dreigesang" begeisterte

 

Am Sonntag trafen sich die Dorfbevölkerung und auch einige auswärtige Gäste in der St. Ägidiuskirche um gemeinsam zu singen und zu beten. Anlässlich der zehnten Maiandacht unter Leitung des Frauentreffs Haidenkofen brachte dieser mit der Verpflichtung des „Pfatterer Dreigesangs“ der himmlischen Maienkönigin ein besonderes musikalisches Geschenk.

 

Die Marienandacht stand heuer unter dem Motto „Maria Patrona Bavariae“. In Zeiten großer Not und schwerer Gefahr, während des Dreißigjährigen Krieges, hat Kurfürst Maximilian I. Bayern dem besonderen Schutz Mariens anempfohlen. Seitdem wurde sie als Patrona Bavariae, die Schutzfrau Bayerns, betrachtet. Während des Ersten Weltkrieges erbat sich König Ludwig III. von Papst Benedikt XV. die feierliche Bestätigung dieses Ehrentitels und die Einführung des Festes. Das Fest der "Patrona Bavariae" wurde erstmals am 14. Mai 1917 in allen bayerischen Bistümern feierlich begangen. So wird die Gottesmutter Maria seit 100 Jahren an einem besonderen Festtag als Beschützerin Bayerns verehrt.

 

Mesnerin Elisabeth Spitzer, die die Kirche wieder liebevoll geschmückt hatte begrüßte die Besucher. Die von der Vorsitzenden des Frauentreffs ausgearbeiteten meditativen Texte wurden abwechselnd von ihr sowie Elisabeth Helmbrecht und Christina Rominger vorgetragen. Ein Teil der Andacht befasste sich mit der Interpretation des Kirchenliedes „Segne du Maria“. Der Text wurde 1870 von der 25 Jahre alten Cordula Wöhler verfasst. Diese musste nach dem Übertritt zum katholischen Glauben ihr evangelisches Elternhaus verlassen.Zwischen diesen Teilen der Betrachtung erklang zur Vertiefung des gesprochen Wortes jeweils eine Strophe des Liedes.  

 

Eine besondere Bereicherung erfuhr die Andacht heuer durch die Mitwirkung des „Pfatterer Dreigesanges“. Die beiden Brüder Heinz und Hermann Penzkofer sowie Josef Heuschneider verstanden es, mit ihren einfühlsam gesungenen Marienliedern die Besucher in ihren Bann zu ziehen. So brachte dann auch das emotional tief berührende von ihnen gesungene Lied zur „schwarzen Madonna“ den kleinen Kirchenraum fast zum Mitschwingen. Begleitet wurden sie von Jean - Pierre Gilson aus Pfatter mit dem Schifferklavier. Hanni Bergmüller, Inge Schindler, Margit Seebauer, Fritz Bergmüller und Ortssprecher Michael Lück trugen die Fürbitten vor.

 

Die weiteren vom Chor gesungenen Beiträge verdeutlichten einmal mehr den Lobpreis der Gnadenmutter. Zum Abschluss erfreuten die Sänger mit dem Lied „Schutzfrau des Bayernland’s, sei uns gegrüßt“. Auch im Schlussgebet wurde nochmals auf das Motto des Jubiläumsjahres Bezug genommen. So hieß es u.a. im Text:

 

„Streck aus, o Maria, die machtvolle Hand,

beschütze die Heimat, das Volk und das Land“.

 

Mit dem gemeinsam gesungenen altehrwürdigen Marienlied „Wunderschön Prächtige“ endete die feierliche Maiandacht.

 

Im Vereinshaisl fand dann wie immer der gesellige Teil der Veranstaltung statt. Hier hatte die zweite Vorsitzende des Frauentreffs Sabine Lück mit ihrem Team die Besucher zu Kaffee und selbstgebackenen Torten eingeladen. Und entgegen aller Wetterprognosen kam die Sonne zum Vorschein, und die Gäste die nicht mehr im Vereinshaisl Platz fanden, konnten unter der Markise auf dem Dorfplatz sitzen und den Nachmittag ebenfalls gemütlich ausklingen lassen.

 

An dieser Stelle möchte sich die Dorfgemeinschaft Haidenkofen ganz herzlich beim „Pfatterer Dreigesang“ für die Mitwirkung an der Maiandacht bedanken.

 

Beitrag vom 08.05.2017

 

 

 Maiandacht 2017

 

 

Maiandacht 2017

 

 

 

 



(eg)

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