JHV 2011



Mitgliederhöchststand

 

Fischereiverein blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

 

 

Die Jahreshauptversammlung des Fischereivereins Haidenkofen war bestens besucht. Erster Vorsitzender Hermann Gerl begrüßte neben zahlreichen Mitgliedern auch den 1. Bürgermeister Erwin Rist. Der Vorsitzende dankte der Gemeinde Sünching für das Erlassen des Pachtpreises.

 

In seinen Grußworten hob der Bürgermeister die gute Zusammenarbeit des Vereins mit der Gemeinde hervor und lobte das Engagement mit dem sich der FV in verschiedenen Bereichen einsetzt.

 

Nach einer Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder gab Hermann Gerl einen umfassenden Bericht über ein, seiner Meinung nach, sehr erfolgreiches Vereinsjahr 2010 ab. Erfreut zeigte er sich über den Mitgliederstand. Mit 59 Mitgliedern habe der Verein ein Allzeithoch erreicht. Der Höhepunkt im Vereinsleben des letzten Jahres war die 25-Jahrfeier, bei der am 10.04 der Zoo in Nürnberg besucht wurde. Tags darauf fanden die Feierlichkeiten nach einem Gedenkgottesdienst im Gasthof Englberger statt. Dabei wurden alle Mitglieder geehrt, die seit 25 Jahren dem Verein die Treue halten.

 

Anschließend sprach der Vorsitzende detailliert über Besatzmaßnahmen und Fangergebnisse. Gesetzt wurden letztes Jahr am 16.04. je 100 kg Bachforellen und Karpfen. Das Hegefischen am 30.05. war geprägt von äußerst schlechtem Wetter (Dauerregen und Kälte), so dass lediglich 11 Fischer teilnahmen, die das bisher schlechteste Fangergebnis erzielten: 1. Stephan Bayerschmidt, 2. Josef Bachmeier, 3. Beck Hermann. Insgesamt wurden nur 10,5 kg Fische geangelt. Das Fischerfest (25.07.) erbrachte ein durchschnittliches Ergebnis

 

 

Lobend erwähnte der Vorsitzende die jährlich Ende März stattfindende "Rama dama"-Aktion, bei der alle Ufer der Laber und ihre Zulaufgräben von Unrat befreit wurden. Zum zweiten Mal wurde 2010 das Indische Springkraut, das sich entlang der Wasserläufe stark ausgebreitet hatte, im August an zwei Terminen von den Fischern abgeschnitten und entsorgt. Außerdem entfernten sie beim ersten Termin im Trockenbiotop vor dem Wasserschutzgebiet die wild aufgegangen Kiefern. Dieses Biotop soll künftig jährlich einmal auf diese Art von Wildwuchs befreit werden. Wegen des Bundesentscheids wurden zwei Schaukästen statt einem aufgestellt. Darin kann man Wissenswertes zu allen heimischen Fischen nachlesen. Ferner werden hier künftig wichtige Vereinsmitteilungen ausgehängt.

 

Im nächsten Tagesordnungspunkt gab Kassier Hans Schindler einen umfassenden Kassenbericht ab. Er erläuterte, dass durch die 25-Jahrfeier sowie verschiedene Ausgaben im Rahmen des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft", bei der sich auch der Fischereiverein finanziell beteiligte, das Vereinsvermögen etwas geschrumpft sei. Trotzdem stehe der Verein wirtschaftlich auf gesunden Füßen.

 

Der Vorsitzende wies darauf hin, dass sich die Besatzmaßnahmen für das Jahr 2011 an dem Fangergebnis des Vorjahres orientieren. So ist geplant, 100 kg Karpfen, 2 x 75 kg Forellen, ca. 20 kg Nasen und ca. 10 kg Barben einzusetzen. Ein Besatz mit Hechten ist nicht notwendig, da der Weiher heuer aufgrund des Hochwassers überflutet war, so dass sicher einige Raubfische diesen in Richtung Hardtlaber verlassen haben. Die Auswertung der Fangergebnisse erbrachte eine Wiederfangquote von 27 % bei Karpfen und 53 % bei Forellen. Der Versammlungsleiter gab außerdem bekannt, dass mit dem 13-Jährigen Christoph Lang aus Kleinaich das 59 Mitglied aufgenommen wurde.

Weiter berichtete er Interessantes über die Invasion verschiedener kaspischer Grudeln, die mittlerweile fast ganz Deutschland erobert haben, sowie über den Fisch des Jahres, die Äsche.

 

In seiner Vorausschau auf das Vereinsjahr 2011 gab er folgende Termine bekannt:
Uferreinigung am 19./26.03 bzw. 02.04, Versetzen eines Schaukastens, sowie Hegefischen am 02.06. (Vatertag). Im August ist eine gemeinsame Ferienaktion der Haidenkofener Vereine für die Kinder aus dem Gemeindebereich geplant.

 

Im Punkt Wünsche und Anträge fragte Karl Schreiber nach, ob Mitglieder verletzte Forellen gefangen haben. Insgesamt wurden an ca. 15 Forellen Schleimhautverletzungen festgestellt. Es soll mit dem Lieferanten abgeklärt werden, woher diese Verletzungen stammen könnten, da dieses Phänomen vor allem in den ersten Wochen nach der Freigabe zum Vorschein kam.

Vom Vorsitzenden wurde angeregt, Maßnahmen, die der Natur und Umwelt zugute kommen weiterhin ehrenamtlich durch den Verein zu leisten. Dabei verwies er auf die Bedeutung der freiwilligen Arbeit bei der Hege und Pflege in der freien Natur, von der die gesamte Bevölkerung profitiere. Er erwähnte dabei die positive Resonanz der Bewertungskommissionen, die beim Rundgang von den Haidenkofener Fluren sehr angetan waren und nicht mit Lob sparten.

 

Mit der abschließenden Vergabe von Jahreskarten beendete Hermann Gerl die Versammlung.

 

Bericht vom 15.02.2011




Aktuelles:




1-10 von 43  vor

Seite generiert in 0.113471 Sekunden (cached:0)