1. Gold im Kreisentscheid



Haidenkofen gewinnt Kreisentscheid

"Klein aber fein"

 

Am 8.10.2008 war die neunköpfige Kreiskommission mit Juryvorsitzendem Josef Sedlmeier (Sachgebietsleiter Gartenkultur und Landespflege) anlässlich des Kreisentscheides im Wettbewerb " Unser Dorf hat Zukunft, unser Dorf soll schöner werden" in Haidenkofen zu Gast. Begrüßt wurde sie durch 1. Bürgermeister Erwin Rist.

 

Beinahe halb Haidenkofen war auf den Beinen um die Jury eineinhalb Stunden durch den kleinen Ort zu führen. Die Haidenkofener selbst stellten ihr Dorf ausführlich und detailliert vor. So erzählte die Mesnerin Elisabeth Spitzer Wissenswertes über die Filialkirche, während FF-Kommandant Michael Lück von der Entstehungsgeschichte des Vereinsheimes, des Kinderspielplatzes sowie des Volleyballplatzes berichtete. Fritz Bergmüller, Vorstand der Feuerwehr zeigte sich zu Recht stolz auf das mit 6000 freiwilligen Arbeitsstunden erbaute Feuerwehrgerätehaus. Der neu erbaute Gerätestadel der Jagdgenossenschaft wurde von Albert Rominger gezeigt.

 

"Auch alte Bausubstanz wird im Ort gepflegt", so stellte Frauentreff-Vorsitzende Eva Gerl die ehemalige Tavernwirtschaft vor und merkte an, dass Haidenkofen Mitte des 18. Jahrhunderts ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt war. Im Feuerwehrgerätehaus hatte man unter Leitung des kommissarischen OGV-Vorsitzenden und 2. Bürgermeisters Robert Spindler eine Fotoausstellung über Gärten und Veranstaltungen des Dorfes vorbereitet.

 

Bezüglich des Punktes soziale und kulturelle Veranstaltungen wies Rist darauf hin, dass die Dorfbewohner eine eingeschworene Gemeinschaft sind, die immer wieder Beachtliches fertig bringt, um das Dorfleben auch für nachfolgende Generationen lebenswert zu erhalten. Ein reges Vereinsleben, das für Jung und Alt etwas bietet, sowie das Bewusstsein für die Geschichte und Offenheit für eine zeitgemäße Entwicklung des Dorfes – das macht Haidenkofen aus. Die vielen Veranstaltungen der Vereine, sowohl kirchliche wie auch der Brauchtumspflege bereichern das Dorfleben. Im Hinblick auf die Baugestaltung zeigte Rist auf, dass beim Bau neuer Häuser sehr auf den Erhalt des Dorfcharakters geachtet wird. Auch der Dorfweiher und die Laberufer wurden naturnah in die Landschaft eingebunden.

 

Bezüglich des Bewertungspunktes Entwicklungskonzepte – wirtschaftliche Initiative, berichtete Rist, dass ein Gremium zur Ortsentwicklung unter Vorsitz des Gemeinderates gebildet wurde. Die Ortsverschönerungen erfolgen in Eigenregie der Vereine und einzelner Bürger. Dieses "Wir-Gefühl" konnte man an allen Ecken und Enden beim Rundgang erleben.

 

Die Kommission war angetan vom idyllischen Ort und entschied noch am selben Tag, dass Haidenkofen im Bezirksentscheid ist. Lt.  Meinung der Jury lautet die Devise für Haidenkofen "Klein aber fein". Mit knapp über 100 Einwohnern hat der Ort 5 Vereine aufzuweisen, in denen fast alle Bürger Mitglied sind. Nach der Dorferneuerung vor rund 20 Jahren ist der Ort nicht stehen geblieben und hat sein Ortsbild und den Gemeinschaftssinn weiterentwickelt, so die Begründung der Jury. Die Bürger engagieren sich auch ohne Anreiz eines Wettbewerbs sehr stark für ihre Ortschaft.

 

Die Freude war groß, als sich am Donnerstag die Nachricht im Dorf verbreitete und einer spontanen Feier im Vereinsheim am Abend stand nichts mehr im Wege. Die Goldmedaille auf Kreisebene ist für die Haidenkofener eine große Herausforderung für den Bezirksentscheid im nächsten Jahr.

 

 08.10.2008

Die Bewertungskommission mit den Dorfbewohnern

 

Landratsamt Regensburg - Gartenkultur und Landespflege

 

Pressestelle

im Hause

mit der Bitte um Überarbeitung und Weiterleitung an die Presseorgane

 

  

Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“; Entscheidung auf Landkreisebene ist gefallen

 

 

Gleich zwei Orte repräsentieren den Landkreis Regensburg im nächsten Jahr im Bezirksentscheid des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden.

In der Gruppe A (Orte mit bis zu 600 Einwohnern) hat der Ortsteil Haidenkofen aus der Gemeinde Sünching am besten abgeschnitten, in der Gruppe B (Orte über 600 Einwohner) konnte Wiesent die Jury am besten überzeugen.

Bewertet wurden die Punkte „Entwicklungskonzepte und wirtschaftlichen Initiativen“, „Soziales und kulturelles Leben“, „Baugestaltung und –entwicklung“, „Grüngestaltung und –entwicklung“ und „Dorf in der Landschaft“.

Insgesamt haben alle sieben teilnehmenden Ortschaften einen guten bis sehr guten Eindruck hinerlassen. Besonders die Beteiligung von vielen Bürgern in Vereinen und Arbeitsgruppen an der Ortsentwicklung zeigt, dass sich die Landkreisbürger bewusst auf die Herausforderungen und Umbrüche der neuen Zeit einstellen. Hier wird die Stärke des ländlichen Raumes deutlich. Die Bürger tragen direkt zur Steigerung Lebensqualität in ihrem Umfeld bei.

Eine detaillierte Bewertung der Orte wird allen Beteiligten in nächster Zeit zugeleitet.

 

 

 

Regensburg, 9.10.08

 




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