Maiandacht 2015



Verehrung in Wort und Klang

 

 

Volksmusikalische Maiandacht

 

 

In der Filialkirche Haidenkofen ist der „Wonnemonat“ Mai mit seiner Blütenpracht der Gottesmutter Maria gewidmet. Am Sonntag feierte die Dorfgemeinschaft zum achten Mal eine Maiandacht. Viele Gläubige aus dem Ort und den umliegenden Dörfern kamen in das kleine Kirchlein, um betend und singend ihre Anliegen zur Gottesmutter zu bringen. Mesnerin Elisabeth Spitzer hatte in gewohnter Weise einen Maialtar aufgebaut und mit Blumen geschmückt.

 

Verschiedene Wechselgebete wurden von Hanni Bergmüller, Inge Schindler, Elli Helmbrecht, Christina Rominger, Eva Gerl und Ortssprecher Michael Lück vorgetragen. Die Texte nahmen Bezug auf die Suche nach Geborgenheit angesichts der Probleme des Lebens. Der Herrgott ist zwar die letzte Instanz für Schutz und Sicherheit, aber es ist tief in uns drin, dass wir erst zur Mutter gehen, wenn wir Sorgen haben. Denn auch wenn es den Menschen dem Anschein nach gut geht, ist ihre seelische Not oft groß, und sie suchen nach einer Stütze, die Halt gibt.

 

Die Blumen am Marienaltar, die Texte und vor allem die musikalische Gestaltung durch die Sünchinger Stubenmusik sprachen die Gläubigen an. Mit Hackbrett, Gitarre und Ziehharmonika trugen sie wesentlich zum Gelingen der feierlichen Andacht bei. Unter Leitung von Renate Schmitt wirkten zudem Inge Krottenthaler, Brigitte Nicklas, Kurt Hanninger und Thomas Weinzierl mit. Bei den zwei Marienliedern „Wunderschön Prächtige“ und „Segne du Maria“ sangen die Besucher begeistert mit. Mit diesen Liedern sind viele der Anwesenden aufgewachsen und man besinnt sich immer wieder gerne darauf zurück.

 

Anschließend machten sich die Kirchenbesucher auf den Weg zum Vereinshaisl, wo Sabine Lück schon alles für einen unterhaltsamen Kaffeeplausch vorbereitet hatte. Während sich die Gäste lautstark unterhielten, hielt der jüngste Dorfbewohner im Arm der ältesten seinen Mittagschlaf.

 

Beitrag vom 07.05.2015

 

Maiandacht 2015

 

 

Maiandacht 2015

 

 

 

Die älteste Dorfbewohnerin und der jüngste Haidenkofener

 

 



(eg)

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