Maiandacht 2019



Mit Maiandacht Gottesmutter gegrüßt  

  

An Christi Himmelfahrt trafen sich auf Einladung des Frauentreffs Haidenkofen viele Marienverehrer in der Ägidikirche zu einer feierlichen Maiandacht, die unter dem Motto "Maria, Mutter des Glaubens" stand.

 

In ihren einleitenden Worten ging Eva Gerl auf das Marienbild der letzten 2000 Jahren ein. Keine andere biblische Frauengestalt hat Glauben und Frömmigkeit so stark geprägt. Über viele Jahrhunderte fand die christliche Frau ihr Ideal in Maria. Als dieses Vorbild mit den Entwicklungen der modernen Zeit nicht mehr übereinstimmte, verschwand Maria mehr und mehr.

Mit der Frage "Hat uns Maria heute – im 21. Jahrhundert – noch etwas zu sagen, kann sie Hilfe sein, in unserer modernen Gesellschaft als Christ zu leben?", leitete sie auf die heutige Zeit über. Ihrer Meinung nach blüht der Stellenwert der Maiandachten wieder auf, denn gerade der Gemeinschaftscharakter widerspiegelt eine wesentliche Rolle dieser Andachtsform. Deshalb forderte sie die Besucher auf, Maria und Jesus bewusst in ihre Mitte zu nehmen, damit sie die Maiandacht in ein Fest herzlichen Miteinanders verwandeln mögen.

 

Elli Helmbrecht ging auf die Gründe ein, warum sich Menschen zu Maria hingezogen fühlen. Sie führte aus, dass für viele Maria ein Vorbild ist in scheinbar ausweglosen Situationen des Lebens. Wenn einen das Leben vor schier unlösbare Herausforderungen stellt oder sich Zukunftsängste aufgrund von Krankheit oder Tod eines nahestehenden Menschen breit machen, hilft der Blick auf Maria, die Mutter Gottes. Denn Maria hat in ihrem Leben all das durchlebt.

 

Im Anschluss an  verschiedene Wechselgebete durch die Gläubigen las Verena Lück das Lukasevangelium über die Heimsuchung Marias vor, in dem das segensreiche Miteinander zweier gottesfürchtiger Frauen beispielhaft vorgestellt wird.

 

Christina Rominger betrachtete diese gemeinschaftliche Beziehung zwischen Maria und Elisabeth und stellte fest, dass der Glaube nichts anderes ist, als das Unmögliche möglich zumachen. Die Fürbitten las Michael Lück vor.

 

Untermalt wurde die Andacht mit verschiedenen volkstümlichen Marienliedern wie „Der Engel begrüßte die Jungfrau“ sowie „Ave Glöcklein“, gesungen von Alexandra  Anetzberger und Brigitte Milde, begleitet auf der Gitarre von Inge Krottentaler. Gemeinsam wurde zum Abschluss das wunderschöne „Lourdes Lied“ gesungen.

 

Mesnerin Elisabeth Spitzer lud anschließend alle Kirchenbesucher zu Kaffee und Kuchen ins Vereinshaisl ein, wo bei warmen Temperaturen und Sonnenschein die Gäste noch lange im Freien beieinander saßen.

 

 

 

 

Beitrag vom 03.07.2019 




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