Interview mit Christina I.



 Zwei Jahre Deutsche Zuckerrübenkönigin

 

Christina I.Christina Rominger stand Rede und Antwort

 

 

Redaktion: Hallo Christina, Deine Amtszeit als Deutsche Zuckerrübenkönigin geht nach zwei Jahren am 15. Mai 2011 zu Ende. Welche Aufgaben brachte die Übernahme dieses Amtes mit sich?  

 

Christina: Auf landwirtschaftlichen Messen, Volksfesten sowie Versammlungen von Produktköniginnen habe ich den Bauernstand und speziell mein Produkt repräsentiert und hoffentlich auch würdig vertreten. Als Botschafterin des Rübenzuckers handelte ich zum Wohle aller, die ihn produzieren, verarbeiten oder vertreiben. 

 

Redaktion: Hinter Dir liegen zwei aufregende Jahre. Was waren die schönsten Erlebnisse in Deiner Amtszeit?    

 

Christina: Gerne denke ich zurück an den Empfang in der Staatskanzlei von Herrn Ministerpräsident Horst Seehofer sowie an die Eröffnung des Gäubodenvolksfestes. Auch der Volksfestauszug mit den vielen, applaudierenden Zuschauern wird mir in Erinnerung bleiben. Besonders freute es mich, dass ich zweimal nach Österreich eingeladen wurde. Beim ersten Besuch konnte ich Anregungen zur Wahl der 1. Österreichischen Zuckerrübenkönigin weitergeben. Das nächste Mal durfte ich die Kürung der 1. Österreichischen Zuckerrübenkönigin leiten. Unvergessen auch die Auftritte auf der Grünen Woche in Berlin mit Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner.

 

Redaktion: Was war Dein interessantester Einsatz?

 

Christina: Die Hausmesse bei der Firma Ropa, als ich mit dem neuen Euro-Tiger auf einem Zuckerrübenfeld roden durfte.

 

Redaktion: Gab es auch traurige Momente?  

 

Christina: Immer dann, wenn ich mich von anderen Produktköniginnen, mit denen ich mich sehr gut verstanden habe, nach Ende ihrer Amtszeit verabschiedet musste.

 

Redaktion: Warum hast Du Dich 2009 für das Amt der 10. Deutschen Zuckerrübenkönigin beworben?

 

Christina: Die Wahl der Deutschen Zuckerrübenkönigin hat mich schon von Klein auf interessiert. Da ich mit der Landwirtschaft eng verbunden bin, liegt es mir sehr am Herzen, für die heimischen landwirtschaftlichen Produkte zu werben.

 

Redaktion: Das Amt war ein Ehrenamt. Trotzdem wirst Du Preise oder Geschenke bekommen haben. Was hat Dir am besten gefallen?

 

Christina: Die zwei schönsten Geschenke waren zum Einen bei der Agri-Technica ein Modell Euro-Tiger von Herrn Paintner und zum Anderen auf der Grünen Woche eine Rose aus Zuckermasse, hergestellt vom Weltmeister der Konditoren Manfred Bacher.

 

Redaktion: Du warst ja mehrmals im Fernsehen zu bewundern. Was waren hier die schönsten Erinnerungen? 

 

Christina: Der Filmbeitrag im Bayerischen Fernsehen mit den Woidboyz, gedreht hier in Haidenkofen, war schon eine lustige Angelegenheit.

 

Redaktion: Auch viele bekannte Persönlichkeiten hast Du getroffen. Wer hat bei Dir den bleibendsten Eindruck hinterlassen?  

 

Christina: Am besten gefallen hat mir Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner wegen Ihrer Natürlichkeit.

 

Redaktion: Für den Dorfwettbewerb in Haidenkofen war es ein Glücksfall, dass er mit Deiner Amtszeit identisch war. Wie hast Du das empfunden?

 

Christina: Es hat mich sehr gefreut, dass ich vor den Bewertungskommissionen als Deutsche Zuckerrübenkönigin den Themenbereich wirtschaftliche Entwicklung und Zukunftsperspektiven vorstellen durfte. So konnte ich, wie viele andere im Dorf auch, einen Beitrag zum Gelingen des Wettbewerbes leisten.

 

Redaktion: Gab es auch Ereignisse, auf die Du gerne verzichtet hättest?

 

Christina: Ich war stets mit Leib und Seele bei meinen Auftritten und habe immer große Freude dabei gehabt. Sicherlich waren einige Veranstaltungen dabei, die etwas in die Länge gezogen wurden und ich somit meinen Nach-Hause-Weg oft erst spät in der Nacht antreten konnte. 

 

Redaktion: An welchen Veranstaltungen hättest Du noch gerne teilgenommen, welche Persönlichkeiten noch gerne getroffen?

 

Christina: Die Burschenfahnenweihe in Mötzing hätte ich noch gerne wahrgenommen, weil sie in unserer Nähe ist. Neben den vielen Persönlichkeiten, die ich schon getroffen habe, wäre ein Gespräch mit unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel bestimmt sehr interessant.

 

Redaktion: Wie viele Einträge hast Du in Deinem Königinnenbuch, und welcher gefällt Dir am besten?

 

Christina: Von den ca. 280 Einträgen sind diejenigen am schönsten, die eine persönlichen Widmung enthalten, v. a. von Menschen, die viel Persönliches über mich geschrieben haben. So ein persönlich gewidmeter Eintrag macht mich dann schon stolz.

 

Redaktion: Wie viele Termine hast Du in Deiner Amtszeit wahrgenommen? Und wie viele waren es insgesamt, zu denen Du eine Einladung hattest?

 

Christina : Trotz der vielen Termine, die sich teilweise überschnitten haben, konnte ich in den zwei Jahren von insgesamt ca. 150 Einladungen über 120 Auftritte wahrnehmen.

 

Redaktion: Jetzt suchen die Oldtimer Freunde Dengling wieder eine neue Zuckerrübenkönigin. Was möchtest Du Deiner Nachfolgerin mit auf den Weg geben.

 

Christina: Sie wird wahrscheinlich so schnell nicht wieder Gelegenheit haben in so kurzer Zeit so viele interessante Menschen und verschiedene Orte kennen zu lernen. Deshalb soll sie die Zeit genießen und so viele schöne Momente wie möglich mitnehmen.

 

Redaktion: Was wünscht Du Dir für die Verabschiedung am 15.Mai 2011?

 

Christina: Dass alle meine Freunde und Bekannten und natürlich auch die Haidenkofener Dorfgemeinschaft wieder zahlreich vertreten sind, so dass wir die letzten Stunden meiner Amtszeit gemeinsam feiern können.

 

 

Bericht vom 10.05.2011

 

Nürnberger Volksfest

 

Es hat Spaß gemacht!



(eg)

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